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10 VERSCHIEDENE HEIZUNGSVARIANTEN

HEIZKOSTENVERGLEICH:

Berechnen Sie die Heizkosten für Ihr Haus selbst

HEIZKOSTENVERGLEICH ausgewählter BRENNSTOFFE,
sowie deren mittleren jährlichen EMISSIONEN in
ZENTRALHEIZUNGSANLAGEN



A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M

N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
 


A

Abfallrohr
Das an der Dachrinne angeschlossene, senkrechte Rohr dient zur Ableitung des Dachwassers.

Aushub
Unter Aushub versteht man alle für die Herstellung eines Hauses erforderlichen Erdarbeiten. Meist wird unterschieden zwischen Baugrubenaushub (in diesem wird der spätere Keller errichtet), Fundamentaushub für eine Bodenplatte oder für Einzelfundamente und Aushub für Gräben, Schächte, Wege etc.

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B

Bauabnahme
Nach der Fertigstellung des Hauses erfolgt die endgültige Bauabnahme an der in der Regel der Bauherr und der Bauleiter teilnehmen. Dabei wird festgestellt, ob alles richtig und einwandfrei funktioniert und in einem Abnahmeprotokoll festgehalten. Sollten dabei Mängel entdeckt werden, so sollten diese zunächst behoben sein, bevor die Abnahme des Hauses einvernehmlich erklärt wird. Mit der Bauabnahme beginnt auch die vereinbarte Gewährungsfrist zu laufen.

Bauhöhe
Die Bauhöhe ist in der Bauordnung definiert und in fast jedem Bundesland anders. Meist stellt die Bauhöhe die Höhe des Gebäudes, gemessen vom angrenzenden Gelände bis hin zur Verschneidung der Fassade zur Dachkonstruktion dar.

Baubiologie
Als Baubiologie definieren wir alles, was dem Menschen nahe ist, d.h. alle verarbeiteten, vorwiegend jedoch die in den Innenräumen verwendeten Materialien - Frei nach dem Motto: "Das Haus ist die dritte Haut des Menschen.

Baukoordinationsgesetz

Das Baukoordinationsgesetz ist eine in österreichisches Recht übernommene EU-Richtlinie, welche zum Ziel hat Unfälle am Bau zu vermeiden und zu klären, wer für was verantwortlich ist. Der Name Baukoordinationsgesetz wird leicht missverstanden, da dieses Gesetz nicht die Koordinierung von Arbeiten im Sinne von zeitlichen und technischen Abfolgen regelt, sondern die Koordinierung von Sicherheitsmaßnahmen.

Bauökologie
Unter Bauökologie verstehen wir alles, was der Natur und damit der Umwelt nahe ist. Es kann durchaus sein, dass ein baubiologisch empfohlener Baustoff unter ökologischer Sichtweise ausscheidet. Aus Sicht der Baubiologie ist Baumwolle als Dämmstoff durchaus empfehlenswert, berücksichtigt man allerdings, dass z.B. der Aralsees wegen der wasserintensiven Baumwollplantagen ausgetrocknet ist, dann wird dieser Dämmstoff aus ökologischer Sicht durchaus bedenklich. Recycling-Produkte hingegen erfüllen beide Anforderungen bestens.

Beschlag
Beschlag ist ein übergeordneter Begriff für die beweglichen Öffnungsteile an Fenstern und Türen, aber auch z.B. bei Möbel.

Bossensteine
Der Begriff kommt aus der Natursteinmauerei. Heute wird er vielfach verwendet um quaderartige Dekorelemente zu beschreiben.

Brüstung
Eine Brüstung ist ein Wandbauteil der ein Geländer ersetzt. Die Höhe der Brüstung ist je nach Bundesland unterschiedlich – in der Regel jedoch ca. 1 m

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C

Carport
Unter einem Carport versteht man einen an das Haus angebauten oder frei stehenden Einstellplatz für ein oder mehrere Kraftfahrzeuge, der an mindestens zwei Stellen offen ist.

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D

Dachstuhl
Der Dachstuhl ist die vom Zimmermann errichtete tragende Holzkonstruktion. Je nach Verwendungszweck und Architektur werden verschiedene Dachformen, wie Flach-, Pult,- Sattel- oder Walmdach errichtet.

Dämmung
Dämmung ist ein übergeordneter Begriff für Materialien, die den Wärme- oder Schallschutz eines Gebäudes dienen, z.B. eine Wärmedämmplatte an der Fassade, eine Wärmedämmfilzeinlage zwischen den Dachsparren oder eine Trittschalldämmung im Bodenaufbau sein.

Dichtbetonkeller
Ein Dichtbetonkeller ist dort notwendig, wo zu erwarten ist, dass der Keller im Wasser steht z.B. wenn er in einer Hanglage errichtet wird und mit Hangwasser zu rechnen ist oder Grundwasser nach oben drückt. Der Dichtbetonkeller wird in der Regel vor Ort geschalt und betoniert. Arbeitsfugen zwischen Bodenplatte und Wänden werden mit einem Dichtungsband versehen. Der Dichtbeton wird aus einer speziellen Rezeptur hergestellt und ist nur beschränkt wasseraufnahmefähig.

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E

Eckfasche
Eckfaschen werde die farbliche Hervorhebung von Gebäudeecken genannt.

Edelrohbau
Edelrohbau ist ein gängiger Begriff für ein nicht fertiggestelltes Haus (meist außen und innen verputzt sowie mit Dachstuhl und Deckung)

Einzügig
Einzügige Kamine bzw. Abgasschächte haben nur ein Rohr beinhaltet und bieten somit die Anschlussmöglichkeit für nur eine Heizstelle.

Elektroinstallation
Die Elektroinstallation umfasst die Schalter, Steckdosen und Lichtauslässe sowie deren Verdrahtung bis hin zum Verteiler eines Gebäudes. Elektroinstallationen sollten ausnahmslos von einem Fachmann hergestellt werden. Falsche Installationen können fatale Folgen haben.

Elektroleerverrohrung
Leerverrohrungen sind die Schläuche, die in Wandelementen oder in Bodenaufbauten eingebaut werden. Zu einem späteren Zeitpunkt zieht der Elektriker die Drähte oder Kabel in diese Schläuche ein.

Energiekennzahl
Die Energiekennzahl gibt Auskunft darüber, welchen Heizwärmebedarf Ihr Haus hat. Grundsätzlich bedeutet kleine Zahl wenig Wärmebedarf. Bei der Ermittlung der Energiekennzahl wird der Jahresheizwärmebedarf (die Einheit ist kWh/M2A) bezogen auf die Bruttogeschoßfläche beschrieben.

EPS Platte
EPS bedeutet "expandierter Polystyrol-Partikelschaumstoff" besser bekannt als „Styropor“ und wird in verschiedenen Produktarten angeboten z.B. EPS-F Fassadendämmplatte oder EPS-T Trittschalldämmplatte. Für diese EPS-Dämmstoffe liegt seit 1994 eine umfassende "Lebenswegbilanz" vor, welche sämtliche Aspekte von der Produktherstellung bis zur Entsorgung von Abfällen berücksichtigt und die im Vergleich zu anderen Dämmstoffen ganz hervorragend abschneidet. EPS-Dämmstoffe lassen sich sowohl rückstandsfrei recyceln als auch entsorgen. Nähere Infos EPS-Dämmstoffen unter www.gph.at bei der Güteschutzgemeinschaft Polystyrol-Hartschaum.

Erker
Erker ist ein eingeschossig in Form und Proportion an das Haus angepasster Zubau, der meist zur Erweiterung des Wohnraumes dient.

Estrich
Als Estrich bezeichnet man den Bauteil, der den späteren Bodenbelag (Parkett, Fliesen, etc.) trägt. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Trocken-, Flies- und dem wesentlich höherwertigen Betonestrich. Ein Betonestrich ist ca. 5 - 6 cm stark und bildet einen langlebigen und soliden Untergrund für jeden Bodenbelag. Er ist problemlos mit einer Fußbodenheizung ausstattbar und hat sehr gute Schlldämmeigenschaften.

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F

Fasche
Fasche ist die Bezeichnung für die farbliche Um- bzw. Einrahmung von Bauteilen (i.d.R. Fenster, Türen). Faschen können flächengleich oder von der Oberfläche erhaben sein. Die erhabene Fasche steht gegenüber dem Untergrund um ca. 1 - 2 cm vor.

Fassade
Fassade ist die außen sichtbare Oberfläche der Hausaußenwände. Fassaden können in einer Vielzahl von technischen Varianten hergestellt werden. Am weitest verbreiteten ist wohl die "Vollwärmeschutzfassade". Bei einer Vollwärmeschutzfassade wird auf die tragende Wand eine Wärmedämmplatte (meist eine EPS-F Platte) aufgeklebt, dann vollflächig gespachtelt und mit einem fertig durchgefärbten und vor Ort aufgebrachten Reibeputz versehen.

Förderung
Für Ihr Haus können Sie möglicherweise die verschiedensten Förderungen bekommen. Diese können z.B. ein Landesdarlehen, Jungfamilienkredite oder Eigenheimförderungen sein. Ob Sie eine Förderung erhalten hängt in den meisten Fällen von Ihrer persönlichen Einkommenssituation und von anderen Parametern ab. Die Grundlagen für die Förderungen sind je nach Bundesland erheblich verschieden. Nähere Informationen zu Förderungen finden Sie unter Finanzierung.

Fenster
Fenster bieten natürlichen Lichteinfall, dienen zur Be- und Entlüftung des Raumes, müssen aber zugleich dafür sorgen, dass die Wärme im Raum und der Lärm draußen bleibt. Verschiedenste Formen und Ausführungen werden angeboten (z.B. Kunststofffenster, Holzfenster, Holz/Alu-Fenster etc.). Heute werden praktisch nur mehr Einfachfenster mit mehreren Dichtungsebenen und mit besonderer Thermoverglasung ausgeführt.

First
Als First wird die höchste Kante des Hauses bezeichnet.

Fundament
Das Fundament dient zur Ableitung der Gebäudelasten in das Erdreich. Es gibt Einzel-, Punkt-, Streifen- oder Plattenfundamente. Die Art, Größe und Stärke des Fundamentes hängt in erster Linie von den Trageigenschaften des darunterliegenden Bodens ab.

Fundamentplatte
Die Fundament- oder auch Bodenplatte genannt, bildet ein flächiges Fundament. Bodenplatten können die Gebäudelasten in fast jedem Untergrund (Ausnahme bilden sehr schlechte Böden) gleichmäßig einbringen.

Fußbodenheizung
Unter Fußbodenheizung versteht man eine Strahlungswärmeheizung. Dabei dient der Estrich mit den Warmwasserrohren als Wärmelieferant. Strahlungsheizungen haben grundsätzlich den Vorteil, dass sie mit niedriger Oberflächentemperatur arbeiten können. Daher verliert man weniger Energie durch Konvektion und durch Abkühlung der Außenbauteile. Ein weiterer Vorteil ist die gleichmäßige Temperaturverteilung.

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G

Gastherme
Die Gastherme ist das Heizgerät in dem durch Verbrennung von Erd- oder Flüssiggas Wärme für die Heizung erzeugt wird. Thermen mit Brennwerttechnologie nutzen zusätzlich über ein spezielles Verfahren die im Abgas noch enthaltene Energie. Die Gastherme ist die günstigste Art der Warmwasseraufbereitung

Galerie
Unter einer Galerie verstehen wir einen Freiraum im Obergeschoss, der multifunktional genutzt werden kann. Die Galerie ist, wenn der Treppenaufgang im Wohnzimmer beginnt, immer eine Erweiterung des Lebensraumes. Eine Galerie kann z.B. als Mediaraum mit Fernseher, PC usw. genutzt, als Arbeitsraum eingeplant oder als eine attraktive und gemütliche Spielfläche für Ihre Kinder vorgesehen werden.

Gesimse
Gesimse werden Fassadenelemente bezeichnet, die gegenüber der Fassadenfläche erheblich vorspringen. Meist findet man Gesimse am oberen Abschluss der Fassade hin zur Dachkonstruktion.

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H


Hangwasser
Hangwasser ist das Wasser, das unter der Oberfläche bei sickerfähigem Material einen Hang hinuntersickert. Dies kann dazu führen, dass bei einem Keller in Hanglage der Keller dieses Hangwasser aufstaut und es so zu "drückendem" Wasser kommt.

Hohldielendecke
Eine Hohldielendecke ist eine innen hohle Betonfertigteildecke. Hohldielendecken haben ein geringeres Gewicht wie Vollbetondecken und sind bis zu einer bestimmten Größe lieferbar.

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I


Installation
Installation ist der Überbegriff für Elektro-, Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsinstallation. Installationen werden unterschieden in Rohinstallation und Komplettierung. Installationen müssen grundsätzlich von Fachfirmen hergestellt werden.

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K


Kamin
Ein Kamin leitet die Abgase aus einer Heizstätte sicher ins Freie. Man unterscheidet zwischen ein- und mehrzügigen Kaminen. Kamine unterliegen speziellen gesetzlichen Bestimmungen (Reinigung, Brandsicherheit, Dichtigkeit etc.) Kamine sind nicht in allen Bundesländern zwingend vorgeschrieben. In den meisten Bundesländern wird jedoch ein so genannter "Notkamin" verlangt.

Kniestock
Bezeichnet den senkrechten Teil der Außenwand unterhalb der Dachschräge.

Kontrollierte Wohnraumlüftung
Eine kontrollierte Wohnraumbe- und Entlüftung ist ein ausgeklügeltes Lüftungssystem. Es erfolgt ein ständiger, relativ geringer Luftaustausch im Gebäude wodurch immer Frischluft im Haus ist. Ein Lüften durch die Fenster ist in diesem Fall unnötig und wäre auch kontraproduktiv.

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L


Lasur
Als Lasur bezeichnet man einen nicht deckenden, jedoch durchaus färbigen Holzschutzanstrich. Die Maserung des Holzes, aber auch Äste und Schadstellen bleiben durchscheinend sichtbar. Lasuren werden in erster Linie bei Holzkonstruktionen (Vordach, Pergola, Dachvorsprung) im Außenbereich verwendet.

Lüftungsanlage
Die Lüftungsanlage ist in der Lage, die Energie die sich in der Abluft befindet, zu entziehen und diese wieder dem Haus zuzuführen. Kontrollierte Wohnraumbe- und Entlüftungen sind Voraussetzung um Niedrigstenergie- und Passivhäuser realisieren zu können.

Leichtbeton
Grundsätzlich besteht ein Beton aus Zuschlagstoffen (Kies, Schotter), Bindemittel (Zement) und Wasser. Diese Stoffe werden in speziellen Rezepturen vermischt und ergeben je nach Art der einzelnen Stoffe und je nach Mischungsverhältnis unterschiedlich harte Betonsorten. Es gibt jedoch auch Betone, denen anstelle von Kies bzw. Schotter leichtere Baustoffe (z.B. Ziegelsplitt, Schaumglas o.ä.) beigemengt werden. Diese Betone haben dann spezielle Speichereigenschaften und sind leichter als herkömmlicher Beton.

Lichtschacht
Ein Lichtschacht ist ein Bauteil der bei Kellerfenster, die unter dem angrenzenden Kellerniveau liegen, eine natürliche Belichtung und Belüftung ermöglicht. Lichtschächte sind aus Beton, Kunststoff o.ä. gefertigt und sind meist mit einem Gitter abgedeckt. Es gibt auch Lichtschächte die gleichzeitig das Eingangspodest bei der Haustüre bilden.

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M


Mehrfachverriegelung
Mehrfachverrriegelung bedeutet, dass die (Haus)Tür nicht nur durch den Sperrriegel beim Türschloss sondern durch mehrere Stifte verriegelt wird. Diese Mehrfachverriegelung wird je nach Türdrücker mit einem entsprechenden Griff oder Zylinder ver- und entriegelt.

Mischbauweise
Hierbei wird ein ganz oder teilweise gemauertes Erdgeschoss mit einem Obergeschoss aus Fachwerkwänden o.ä. kombiniert. Beide Bauweisen haben ihre besonderen Vorzüge. Dominieren beim Fachwerkbau die Kriterien Wärmedämmung, Behaglichkeit und optimale Raumnutzung, so sprechen für die Mischbauweise die höhere Speichermasse und der vielfach geäußerte Wunsch nach traditionellen, massiven Baustoffen.

Mittelfasche
Eine Mittelfasche ist eine Fasche die das Gebäude in etwa auf Deckenhöhe optisch teilt.

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N


Niedrigenergiehaus
Es gibt bis heute europaweit keine eindeutige Definition. Ein Niedrigenergiehaus ist z.B. im Sinne der Gütegemeinschaft Niedrigenergie-Häuser e.V. ein Gebäude, dessen baulicher Wärmeschutz rund um die gesamte Gebäudehülle darauf abgestimmt ist, gegenüber der heutigen Energiesparverordnung um 30 Prozent geringere Transmissions-Wärmeverluste zu erreichen. Durch zusätzliche Anforderungen an die Haustechnik wird der Heizwärmebedarf darüber hinaus noch weiter verringert. Die Höchstgrenze des Heizwärmebedarfs liegt liegt nach neuer EnEV bei 70 kWh/m²a (entspricht 7 Liter Heizöl pro m² Wohnfläche im Jahr).

Nutzkeller
Ein Nutzkeller eignet sich zur Lagerung und als Stauraum, ist nicht als Aufenthaltsraum gedacht und in der Regel nicht beheizt und nicht gedämmt. Nutzkeller haben meist eine geringere Raumhöhe als Wohnkeller.

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P


Passivhaus
Der äußerst geringe Energieverbrauch, der ein Passivhaus auszeichnet, wird dadurch erreicht, dass Wärmeverluste minimiert und Wärmegewinne maximiert werden. Ein Passivhaus bietet ganzjährig eine angenehme Raumtemperatur ohne den Einsatz einer konventionellen Heizung und kann durch eine absolut wohlige Atmosphäre im Hausinneren überzeugen. Die Höchstgrenze des Heizwärmebedarfs liegt dzt. bei 15 kWh/m²a (entspricht 1,5 Liter Heizöl pro m² Wohnfläche im Jahr).

Pultdach
Ein Pultdach ist eine Dachkonstruktion, die nur nach einer Seite geneigt ist. Pultdächer sind relativ flach geneigt (ca. 5 - 7 Grad).

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Q


Quergiebel
Unter einem Quergiebel versteht man ein zum Hauptdach um 90 Grad gedrehtes Satteldach. In der Regel befindet sich der Quergiebel über dem Wintergarten oder dem Eingang.

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R


Rollierung
Rollierung ist die Kies- oder Schotterlage unter der Bodenplatte. Diese wird in die Baugrube eingebracht, bevor das Fundament betoniert wird und dient zum einen als Drainageschicht für das Wasser unter der Bodenplatte und zum anderen als saubere Arbeitsschicht für die Bodenplatte.

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S


Sanitärrohinstallation

Unter der Sanitär-Rohinstallation versteht man die in Wänden, Schächten und Bodenaufbau geführten Zu- und Abflussrohre für Kalt-, Warm- und Abwasser.

Satteldach
Ein Satteldach besteht aus zwei Dachflächen. Satteldächer sind von 22 bis (meist) 38 Grad geneigt.

Schalglatt
Betonfertigteile werden liegend in einer Schalung, meist Stahl- oder Holzschalungen und in der Regel sehr maßgenau, erzeugt. Die erzeugten Flächen werden schalglatt bezeichnet. Schalglatte Flächen sind sehr eben und glatt, haben jedoch kleinere Lufteinschlüsse und Unebenheiten. Die verbleibende Fläche wird je nach Bedarf gerade gerüttelt, verrieben oder geglättet.

Schnurgerüst
Schnurgerüste dienen zum richtigen Einmessen des Gebäudes in der Natur. Hierzu werden entsprechende Holzkonstruktionen hergestellt auf denen vom Vermesser (meist ein Geometer) entsprechende Markierungsnägel eingemessen werden. Von diesen Markierungsnägeln werden nun Schnüre zum jeweils gegenüber liegenden gespannt. Man hat so dann die Aussenkante und kann sie mit einem einfachen Lot auf die Baugrubensohle projizieren. Ein Schnurgerüst muss sehr maßgenau hergestellt werden, da auf einem Grundstück, das auch noch durch den Aushub stark verändert wird keinerlei sonstigen Maßbezüge mehr hergestellt werden können und nur so gesichert ist, dass das Haus auch wirklich dort steht wo es hin soll.

Sicherungsverteilerleiste
Sicherungsverteilerleiste ist die Schiene im Verteilerkasten auf denen die Sicherungsautomaten (Schutzautomat, FI) montiert werden.

Sockelprofil
Das Sockelprofil ist der unteren Abschluss der Vollwärmeschutzfassade.

Sockelputz
Üblicherweise beginnt die Vollwärmeschutzfassade ca. 30 cm über dem angrenzenden Geländeniveau. Der Sockel ist mit einem entsprechenden Dämmputzsystem, Dämmsockelputz herzustellen. Der Sockelputz muss unempfindlich gegen Feuchtigkeit und mechanisch belastbar sein.

Sparren
Sparren nennt man die tragenden Holzteile des Dachstuhles, die die Dachfläche bilden.

Spengler
Der Spengler fertigt und montiert alle Blechteile am Dach, die Dachrinnen und die Ablaufrohre.

Spitzboden
Bei ausgebauten Dachgeschoßen entsteht im oberen Drittel des Dachstuhles ein dreieckiger Hohlraum, der Spitzboden. Spitzböden sind meist zu Wartungszwecken begehbar, aber nur bedingt benutzbar.

Steinwolle
Steinwolle ist ein Dämmmaterial für die verschiedensten Anwendungen und wird meist im Bereich des Dachgeschoßausbaues und für die Dämmung bei Holriegelbauten verwendet. Das Grundmaterial für Steinwolle bilden Gesteinseiten wie z.B. Diabas, Basalt, Dolomit und andere mineralische Zuschlagstoffe. Steinwolle ist gesundheitlich völlig unbedenklich, sowohl in der Verarbeitung, wie in der späteren Anwendung.

Strangentlüftung
Der Kanalanschluss des Hauses muss belüftet sein, damit beim Spülvorgang das Wasser auch ablaufen kann.

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T


Traufe
Traufe ist die unterste Dachkante. An der Traufe befindet sich in der Regel die Dachrinne.

Traufenhöhe
Traufenhöhe ist die Höhe der Oberkante der Dachkonstruktion im Bereich der Traufe über dem angrenzenden Niveau.

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U


U-Wert
Als U-Wert (früher K-Wert) bezeichnet man den Wärmedurchgangskoeffizienten eines Bauteiles. Der Wärmedurchgangskoeffizient gibt an, welche Wärmemenge pro m² durch einen Bauteil in einem bestimmten Zeitraum verloren geht. Je niedriger der U-Wert ist desto besser die Wärmedämmung.

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V


Vollsparrendämmung
Bei einer Vollsparrendämmung werden die Sparrenzwischenräume zur Gänze mit Dämmmaterial ausgefüllt. Bei einer Vollsparrendämmung wird das Unterdach diffusionsoffen hergestellt und raumseitig die Dämmung mit einer Dampfbremse abgedeckt.

Vollwärmeschutz
siehe Fassade

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W


Walmdach
Ein Walmdach besteht aus vier geneigten Dachflächen. Bei einem quadratischen Grundriss spricht man von einem Zeltdach.

Wohnbauförderung
siehe Förderung

Wohnfläche
Unter Wohnfläche versteht man die Bodenfläche eines Hauses, die zum Wohnen genutzt werden kann.

Wohnkeller
Ein Wohnkeller ist ein besonders ausgebildeter Keller in dem auch Aufenthaltsräume untergebracht werden können. Ein Wohnkeller hat eine normale Wohnraum-Raumhöhe, ist gedämmt, beheizt und hat ausreichend Belichtungs- und Belüftungsflächen (Fenster).

Wohnnutzfläche

Die Wohnnutzfläche wird entsprechend der einschlägigen Förderungsbestimmungen bzw. Normen ermittelt und unterscheidet sich unter Umständen erheblich von der Wohnfläche. Dies hängt damit zusammen, dass z.B. Räume mit einer Raumhöhe unter 1,50 Meter (z.B. im Bereich der Dachschräge) nicht zur Wohnnutzfläche zählen.

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Z


Zangendecke
Zangendecke ist die oberste Geschoßdecke hin zum Spitzboden. Als Zangendecke bezeichnet man eine Decke, die mittels Beplankung und Dämmung auf die Zangen (Dachstuhlteile) aufgebaut wird.

Zweizügig
Zweizügig wie bei einzügig, jedoch mit zwei Abgasrohren

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