A
Abfallrohr
Das an der Dachrinne angeschlossene, senkrechte Rohr
dient zur Ableitung des Dachwassers.
Aushub
Unter Aushub versteht man alle für die Herstellung
eines Hauses erforderlichen Erdarbeiten. Meist wird
unterschieden zwischen Baugrubenaushub (in diesem wird
der spätere Keller errichtet), Fundamentaushub
für eine Bodenplatte oder für Einzelfundamente
und Aushub für Gräben, Schächte, Wege
etc.
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B
Bauabnahme
Nach der Fertigstellung des Hauses erfolgt die endgültige
Bauabnahme an der in der Regel der Bauherr und der Bauleiter
teilnehmen. Dabei wird festgestellt, ob alles richtig
und einwandfrei funktioniert und in einem Abnahmeprotokoll
festgehalten. Sollten dabei Mängel entdeckt werden,
so sollten diese zunächst behoben sein, bevor die
Abnahme des Hauses einvernehmlich erklärt wird.
Mit der Bauabnahme beginnt auch die vereinbarte Gewährungsfrist
zu laufen.
Bauhöhe
Die Bauhöhe ist in der Bauordnung definiert und
in fast jedem Bundesland anders. Meist stellt die Bauhöhe
die Höhe des Gebäudes, gemessen vom angrenzenden
Gelände bis hin zur Verschneidung der Fassade zur
Dachkonstruktion dar.
Baubiologie
Als Baubiologie definieren wir alles, was dem Menschen
nahe ist, d.h. alle verarbeiteten, vorwiegend jedoch
die in den Innenräumen verwendeten Materialien
- Frei nach dem Motto: "Das Haus ist die dritte
Haut des Menschen.
Baukoordinationsgesetz
Das Baukoordinationsgesetz ist eine in österreichisches
Recht übernommene EU-Richtlinie, welche zum Ziel
hat Unfälle am Bau zu vermeiden und zu klären,
wer für was verantwortlich ist. Der Name Baukoordinationsgesetz
wird leicht missverstanden, da dieses Gesetz nicht die
Koordinierung von Arbeiten im Sinne von zeitlichen und
technischen Abfolgen regelt, sondern die Koordinierung
von Sicherheitsmaßnahmen.
Bauökologie
Unter Bauökologie verstehen wir alles, was der
Natur und damit der Umwelt nahe ist. Es kann durchaus
sein, dass ein baubiologisch empfohlener Baustoff unter
ökologischer Sichtweise ausscheidet. Aus Sicht
der Baubiologie ist Baumwolle als Dämmstoff durchaus
empfehlenswert, berücksichtigt man allerdings,
dass z.B. der Aralsees wegen der wasserintensiven Baumwollplantagen
ausgetrocknet ist, dann wird dieser Dämmstoff aus
ökologischer Sicht durchaus bedenklich. Recycling-Produkte
hingegen erfüllen beide Anforderungen bestens.
Beschlag
Beschlag ist ein übergeordneter Begriff für
die beweglichen Öffnungsteile an Fenstern und Türen,
aber auch z.B. bei Möbel.
Bossensteine
Der Begriff kommt aus der Natursteinmauerei. Heute wird
er vielfach verwendet um quaderartige Dekorelemente
zu beschreiben.
Brüstung
Eine Brüstung ist ein Wandbauteil der ein Geländer
ersetzt. Die Höhe der Brüstung ist je nach
Bundesland unterschiedlich – in der Regel jedoch
ca. 1 m
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C
Carport
Unter einem Carport versteht man einen an das Haus angebauten
oder frei stehenden Einstellplatz für ein oder
mehrere Kraftfahrzeuge, der an mindestens zwei Stellen
offen ist.
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D
Dachstuhl
Der Dachstuhl ist die vom Zimmermann errichtete tragende
Holzkonstruktion. Je nach Verwendungszweck und Architektur
werden verschiedene Dachformen, wie Flach-, Pult,- Sattel-
oder Walmdach errichtet.
Dämmung
Dämmung ist ein übergeordneter Begriff für
Materialien, die den Wärme- oder Schallschutz eines
Gebäudes dienen, z.B. eine Wärmedämmplatte
an der Fassade, eine Wärmedämmfilzeinlage
zwischen den Dachsparren oder eine Trittschalldämmung
im Bodenaufbau sein.
Dichtbetonkeller
Ein Dichtbetonkeller ist dort notwendig, wo zu erwarten
ist, dass der Keller im Wasser steht z.B. wenn er in
einer Hanglage errichtet wird und mit Hangwasser zu
rechnen ist oder Grundwasser nach oben drückt.
Der Dichtbetonkeller wird in der Regel vor Ort geschalt
und betoniert. Arbeitsfugen zwischen Bodenplatte und
Wänden werden mit einem Dichtungsband versehen.
Der Dichtbeton wird aus einer speziellen Rezeptur hergestellt
und ist nur beschränkt wasseraufnahmefähig.
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E
Eckfasche
Eckfaschen werde die farbliche Hervorhebung von Gebäudeecken
genannt.
Edelrohbau
Edelrohbau ist ein gängiger Begriff für ein
nicht fertiggestelltes Haus (meist außen und innen
verputzt sowie mit Dachstuhl und Deckung)
Einzügig
Einzügige Kamine bzw. Abgasschächte haben
nur ein Rohr beinhaltet und bieten somit die Anschlussmöglichkeit
für nur eine Heizstelle.
Elektroinstallation
Die Elektroinstallation umfasst die Schalter, Steckdosen
und Lichtauslässe sowie deren Verdrahtung bis hin
zum Verteiler eines Gebäudes. Elektroinstallationen
sollten ausnahmslos von einem Fachmann hergestellt werden.
Falsche Installationen können fatale Folgen haben.
Elektroleerverrohrung
Leerverrohrungen sind die Schläuche, die in Wandelementen
oder in Bodenaufbauten eingebaut werden. Zu einem späteren
Zeitpunkt zieht der Elektriker die Drähte oder
Kabel in diese Schläuche ein.
Energiekennzahl
Die Energiekennzahl gibt Auskunft darüber, welchen
Heizwärmebedarf Ihr Haus hat. Grundsätzlich
bedeutet kleine Zahl wenig Wärmebedarf. Bei der
Ermittlung der Energiekennzahl wird der Jahresheizwärmebedarf
(die Einheit ist kWh/M2A) bezogen auf die Bruttogeschoßfläche
beschrieben.
EPS Platte
EPS bedeutet "expandierter Polystyrol-Partikelschaumstoff"
besser bekannt als „Styropor“ und wird in
verschiedenen Produktarten angeboten z.B. EPS-F Fassadendämmplatte
oder EPS-T Trittschalldämmplatte. Für diese
EPS-Dämmstoffe liegt seit 1994 eine umfassende
"Lebenswegbilanz" vor, welche sämtliche
Aspekte von der Produktherstellung bis zur Entsorgung
von Abfällen berücksichtigt und die im Vergleich
zu anderen Dämmstoffen ganz hervorragend abschneidet.
EPS-Dämmstoffe lassen sich sowohl rückstandsfrei
recyceln als auch entsorgen. Nähere Infos EPS-Dämmstoffen
unter www.gph.at bei der Güteschutzgemeinschaft
Polystyrol-Hartschaum.
Erker
Erker ist ein eingeschossig in Form und Proportion an
das Haus angepasster Zubau, der meist zur Erweiterung
des Wohnraumes dient.
Estrich
Als Estrich bezeichnet man den Bauteil, der den späteren
Bodenbelag (Parkett, Fliesen, etc.) trägt. Man
unterscheidet grundsätzlich zwischen Trocken-,
Flies- und dem wesentlich höherwertigen Betonestrich.
Ein Betonestrich ist ca. 5 - 6 cm stark und bildet einen
langlebigen und soliden Untergrund für jeden Bodenbelag.
Er ist problemlos mit einer Fußbodenheizung ausstattbar
und hat sehr gute Schlldämmeigenschaften.
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F
Fasche
Fasche ist die Bezeichnung für die farbliche Um-
bzw. Einrahmung von Bauteilen (i.d.R. Fenster, Türen).
Faschen können flächengleich oder von der
Oberfläche erhaben sein. Die erhabene Fasche steht
gegenüber dem Untergrund um ca. 1 - 2 cm vor.
Fassade
Fassade ist die außen sichtbare Oberfläche
der Hausaußenwände. Fassaden können
in einer Vielzahl von technischen Varianten hergestellt
werden. Am weitest verbreiteten ist wohl die "Vollwärmeschutzfassade".
Bei einer Vollwärmeschutzfassade wird auf die tragende
Wand eine Wärmedämmplatte (meist eine EPS-F
Platte) aufgeklebt, dann vollflächig gespachtelt
und mit einem fertig durchgefärbten und vor Ort
aufgebrachten Reibeputz versehen.
Förderung
Für Ihr Haus können Sie möglicherweise
die verschiedensten Förderungen bekommen. Diese
können z.B. ein Landesdarlehen, Jungfamilienkredite
oder Eigenheimförderungen sein. Ob Sie eine Förderung
erhalten hängt in den meisten Fällen von Ihrer
persönlichen Einkommenssituation und von anderen
Parametern ab. Die Grundlagen für die Förderungen
sind je nach Bundesland erheblich verschieden. Nähere
Informationen zu Förderungen finden Sie unter Finanzierung.
Fenster
Fenster bieten natürlichen Lichteinfall, dienen
zur Be- und Entlüftung des Raumes, müssen
aber zugleich dafür sorgen, dass die Wärme
im Raum und der Lärm draußen bleibt. Verschiedenste
Formen und Ausführungen werden angeboten (z.B.
Kunststofffenster, Holzfenster, Holz/Alu-Fenster etc.).
Heute werden praktisch nur mehr Einfachfenster mit mehreren
Dichtungsebenen und mit besonderer Thermoverglasung
ausgeführt.
First
Als First wird die höchste Kante des Hauses bezeichnet.
Fundament
Das Fundament dient zur Ableitung der Gebäudelasten
in das Erdreich. Es gibt Einzel-, Punkt-, Streifen-
oder Plattenfundamente. Die Art, Größe und
Stärke des Fundamentes hängt in erster Linie
von den Trageigenschaften des darunterliegenden Bodens
ab.
Fundamentplatte
Die Fundament- oder auch Bodenplatte genannt, bildet
ein flächiges Fundament. Bodenplatten können
die Gebäudelasten in fast jedem Untergrund (Ausnahme
bilden sehr schlechte Böden) gleichmäßig
einbringen.
Fußbodenheizung
Unter Fußbodenheizung versteht man eine Strahlungswärmeheizung.
Dabei dient der Estrich mit den Warmwasserrohren als
Wärmelieferant. Strahlungsheizungen haben grundsätzlich
den Vorteil, dass sie mit niedriger Oberflächentemperatur
arbeiten können. Daher verliert man weniger Energie
durch Konvektion und durch Abkühlung der Außenbauteile.
Ein weiterer Vorteil ist die gleichmäßige
Temperaturverteilung.
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G
Gastherme
Die Gastherme ist das Heizgerät in dem durch Verbrennung
von Erd- oder Flüssiggas Wärme für die
Heizung erzeugt wird. Thermen mit Brennwerttechnologie
nutzen zusätzlich über ein spezielles Verfahren
die im Abgas noch enthaltene Energie. Die Gastherme
ist die günstigste Art der Warmwasseraufbereitung
Galerie
Unter einer Galerie verstehen wir einen Freiraum im
Obergeschoss, der multifunktional genutzt werden kann.
Die Galerie ist, wenn der Treppenaufgang im Wohnzimmer
beginnt, immer eine Erweiterung des Lebensraumes. Eine
Galerie kann z.B. als Mediaraum mit Fernseher, PC usw.
genutzt, als Arbeitsraum eingeplant oder als eine attraktive
und gemütliche Spielfläche für Ihre Kinder
vorgesehen werden.
Gesimse
Gesimse werden Fassadenelemente bezeichnet, die gegenüber
der Fassadenfläche erheblich vorspringen. Meist
findet man Gesimse am oberen Abschluss der Fassade hin
zur Dachkonstruktion.
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H
Hangwasser
Hangwasser ist das Wasser, das unter der Oberfläche
bei sickerfähigem Material einen Hang hinuntersickert.
Dies kann dazu führen, dass bei einem Keller in
Hanglage der Keller dieses Hangwasser aufstaut und es
so zu "drückendem" Wasser kommt.
Hohldielendecke
Eine Hohldielendecke ist eine innen hohle Betonfertigteildecke.
Hohldielendecken haben ein geringeres Gewicht wie Vollbetondecken
und sind bis zu einer bestimmten Größe lieferbar.
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I
Installation
Installation ist der Überbegriff für Elektro-,
Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsinstallation.
Installationen werden unterschieden in Rohinstallation
und Komplettierung. Installationen müssen grundsätzlich
von Fachfirmen hergestellt werden.
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K
Kamin
Ein Kamin leitet die Abgase aus einer Heizstätte
sicher ins Freie. Man unterscheidet zwischen ein- und
mehrzügigen Kaminen. Kamine unterliegen speziellen
gesetzlichen Bestimmungen (Reinigung, Brandsicherheit,
Dichtigkeit etc.) Kamine sind nicht in allen Bundesländern
zwingend vorgeschrieben. In den meisten Bundesländern
wird jedoch ein so genannter "Notkamin" verlangt.
Kniestock
Bezeichnet den senkrechten Teil der Außenwand
unterhalb der Dachschräge.
Kontrollierte Wohnraumlüftung
Eine kontrollierte Wohnraumbe- und Entlüftung ist
ein ausgeklügeltes Lüftungssystem. Es erfolgt
ein ständiger, relativ geringer Luftaustausch im
Gebäude wodurch immer Frischluft im Haus ist. Ein
Lüften durch die Fenster ist in diesem Fall unnötig
und wäre auch kontraproduktiv.
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L
Lasur
Als Lasur bezeichnet man einen nicht deckenden, jedoch
durchaus färbigen Holzschutzanstrich. Die Maserung
des Holzes, aber auch Äste und Schadstellen bleiben
durchscheinend sichtbar. Lasuren werden in erster Linie
bei Holzkonstruktionen (Vordach, Pergola, Dachvorsprung)
im Außenbereich verwendet.
Lüftungsanlage
Die Lüftungsanlage ist in der Lage, die Energie
die sich in der Abluft befindet, zu entziehen und diese
wieder dem Haus zuzuführen. Kontrollierte Wohnraumbe-
und Entlüftungen sind Voraussetzung um Niedrigstenergie-
und Passivhäuser realisieren zu können.
Leichtbeton
Grundsätzlich besteht ein Beton aus Zuschlagstoffen
(Kies, Schotter), Bindemittel (Zement) und Wasser. Diese
Stoffe werden in speziellen Rezepturen vermischt und
ergeben je nach Art der einzelnen Stoffe und je nach
Mischungsverhältnis unterschiedlich harte Betonsorten.
Es gibt jedoch auch Betone, denen anstelle von Kies
bzw. Schotter leichtere Baustoffe (z.B. Ziegelsplitt,
Schaumglas o.ä.) beigemengt werden. Diese Betone
haben dann spezielle Speichereigenschaften und sind
leichter als herkömmlicher Beton.
Lichtschacht
Ein Lichtschacht ist ein Bauteil der bei Kellerfenster,
die unter dem angrenzenden Kellerniveau liegen, eine
natürliche Belichtung und Belüftung ermöglicht.
Lichtschächte sind aus Beton, Kunststoff o.ä.
gefertigt und sind meist mit einem Gitter abgedeckt.
Es gibt auch Lichtschächte die gleichzeitig das
Eingangspodest bei der Haustüre bilden.
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M
Mehrfachverriegelung
Mehrfachverrriegelung bedeutet, dass die (Haus)Tür
nicht nur durch den Sperrriegel beim Türschloss
sondern durch mehrere Stifte verriegelt wird. Diese
Mehrfachverriegelung wird je nach Türdrücker
mit einem entsprechenden Griff oder Zylinder ver- und
entriegelt.
Mischbauweise
Hierbei wird ein ganz oder teilweise gemauertes Erdgeschoss
mit einem Obergeschoss aus Fachwerkwänden o.ä.
kombiniert. Beide Bauweisen haben ihre besonderen Vorzüge.
Dominieren beim Fachwerkbau die Kriterien Wärmedämmung,
Behaglichkeit und optimale Raumnutzung, so sprechen
für die Mischbauweise die höhere Speichermasse
und der vielfach geäußerte Wunsch nach traditionellen,
massiven Baustoffen.
Mittelfasche
Eine Mittelfasche ist eine Fasche die das Gebäude
in etwa auf Deckenhöhe optisch teilt.
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N
Niedrigenergiehaus
Es gibt bis heute europaweit keine eindeutige Definition.
Ein Niedrigenergiehaus ist z.B. im Sinne der Gütegemeinschaft
Niedrigenergie-Häuser e.V. ein Gebäude, dessen
baulicher Wärmeschutz rund um die gesamte Gebäudehülle
darauf abgestimmt ist, gegenüber der heutigen Energiesparverordnung
um 30 Prozent geringere Transmissions-Wärmeverluste
zu erreichen. Durch zusätzliche Anforderungen an
die Haustechnik wird der Heizwärmebedarf darüber
hinaus noch weiter verringert. Die Höchstgrenze
des Heizwärmebedarfs liegt liegt nach neuer EnEV
bei 70 kWh/m²a (entspricht 7 Liter Heizöl
pro m² Wohnfläche im Jahr).
Nutzkeller
Ein Nutzkeller eignet sich zur Lagerung und als Stauraum,
ist nicht als Aufenthaltsraum gedacht und in der Regel
nicht beheizt und nicht gedämmt. Nutzkeller haben
meist eine geringere Raumhöhe als Wohnkeller.
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Anfang
P
Passivhaus
Der äußerst geringe Energieverbrauch, der
ein Passivhaus auszeichnet, wird dadurch erreicht, dass
Wärmeverluste minimiert und Wärmegewinne maximiert
werden. Ein Passivhaus bietet ganzjährig eine angenehme
Raumtemperatur ohne den Einsatz einer konventionellen
Heizung und kann durch eine absolut wohlige Atmosphäre
im Hausinneren überzeugen. Die Höchstgrenze
des Heizwärmebedarfs liegt dzt. bei 15 kWh/m²a
(entspricht 1,5 Liter Heizöl pro m² Wohnfläche
im Jahr).
Pultdach
Ein Pultdach ist eine Dachkonstruktion, die nur nach
einer Seite geneigt ist. Pultdächer sind relativ
flach geneigt (ca. 5 - 7 Grad).
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Q
Quergiebel
Unter einem Quergiebel versteht man ein zum Hauptdach
um 90 Grad gedrehtes Satteldach. In der Regel befindet
sich der Quergiebel über dem Wintergarten oder
dem Eingang.
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Anfang
R
Rollierung
Rollierung ist die Kies- oder Schotterlage unter der
Bodenplatte. Diese wird in die Baugrube eingebracht,
bevor das Fundament betoniert wird und dient zum einen
als Drainageschicht für das Wasser unter der Bodenplatte
und zum anderen als saubere Arbeitsschicht für
die Bodenplatte.
Zum
Anfang
S
Sanitärrohinstallation
Unter der Sanitär-Rohinstallation versteht man
die in Wänden, Schächten und Bodenaufbau geführten
Zu- und Abflussrohre für Kalt-, Warm- und Abwasser.
Satteldach
Ein Satteldach besteht aus zwei Dachflächen. Satteldächer
sind von 22 bis (meist) 38 Grad geneigt.
Schalglatt
Betonfertigteile werden liegend in einer Schalung, meist
Stahl- oder Holzschalungen und in der Regel sehr maßgenau,
erzeugt. Die erzeugten Flächen werden schalglatt
bezeichnet. Schalglatte Flächen sind sehr eben
und glatt, haben jedoch kleinere Lufteinschlüsse
und Unebenheiten. Die verbleibende Fläche wird
je nach Bedarf gerade gerüttelt, verrieben oder
geglättet.
Schnurgerüst
Schnurgerüste dienen zum richtigen Einmessen des
Gebäudes in der Natur. Hierzu werden entsprechende
Holzkonstruktionen hergestellt auf denen vom Vermesser
(meist ein Geometer) entsprechende Markierungsnägel
eingemessen werden. Von diesen Markierungsnägeln
werden nun Schnüre zum jeweils gegenüber liegenden
gespannt. Man hat so dann die Aussenkante und kann sie
mit einem einfachen Lot auf die Baugrubensohle projizieren.
Ein Schnurgerüst muss sehr maßgenau hergestellt
werden, da auf einem Grundstück, das auch noch
durch den Aushub stark verändert wird keinerlei
sonstigen Maßbezüge mehr hergestellt werden
können und nur so gesichert ist, dass das Haus
auch wirklich dort steht wo es hin soll.
Sicherungsverteilerleiste
Sicherungsverteilerleiste ist die Schiene im Verteilerkasten
auf denen die Sicherungsautomaten (Schutzautomat, FI)
montiert werden.
Sockelprofil
Das Sockelprofil ist der unteren Abschluss der Vollwärmeschutzfassade.
Sockelputz
Üblicherweise beginnt die Vollwärmeschutzfassade
ca. 30 cm über dem angrenzenden Geländeniveau.
Der Sockel ist mit einem entsprechenden Dämmputzsystem,
Dämmsockelputz herzustellen. Der Sockelputz muss
unempfindlich gegen Feuchtigkeit und mechanisch belastbar
sein.
Sparren
Sparren nennt man die tragenden Holzteile des Dachstuhles,
die die Dachfläche bilden.
Spengler
Der Spengler fertigt und montiert alle Blechteile am
Dach, die Dachrinnen und die Ablaufrohre.
Spitzboden
Bei ausgebauten Dachgeschoßen entsteht im oberen
Drittel des Dachstuhles ein dreieckiger Hohlraum, der
Spitzboden. Spitzböden sind meist zu Wartungszwecken
begehbar, aber nur bedingt benutzbar.
Steinwolle
Steinwolle ist ein Dämmmaterial für die verschiedensten
Anwendungen und wird meist im Bereich des Dachgeschoßausbaues
und für die Dämmung bei Holriegelbauten verwendet.
Das Grundmaterial für Steinwolle bilden Gesteinseiten
wie z.B. Diabas, Basalt, Dolomit und andere mineralische
Zuschlagstoffe. Steinwolle ist gesundheitlich völlig
unbedenklich, sowohl in der Verarbeitung, wie in der
späteren Anwendung.
Strangentlüftung
Der Kanalanschluss des Hauses muss belüftet sein,
damit beim Spülvorgang das Wasser auch ablaufen
kann.
Zum
Anfang
T
Traufe
Traufe ist die unterste Dachkante. An der Traufe befindet
sich in der Regel die Dachrinne.
Traufenhöhe
Traufenhöhe ist die Höhe der Oberkante der
Dachkonstruktion im Bereich der Traufe über dem
angrenzenden Niveau.
Zum
Anfang
U
U-Wert
Als U-Wert (früher K-Wert) bezeichnet man den Wärmedurchgangskoeffizienten
eines Bauteiles. Der Wärmedurchgangskoeffizient
gibt an, welche Wärmemenge pro m² durch einen
Bauteil in einem bestimmten Zeitraum verloren geht.
Je niedriger der U-Wert ist desto besser die Wärmedämmung.
Zum
Anfang
V
Vollsparrendämmung
Bei einer Vollsparrendämmung werden die Sparrenzwischenräume
zur Gänze mit Dämmmaterial ausgefüllt.
Bei einer Vollsparrendämmung wird das Unterdach
diffusionsoffen hergestellt und raumseitig die Dämmung
mit einer Dampfbremse abgedeckt.
Vollwärmeschutz
siehe Fassade
Zum
Anfang
W
Walmdach
Ein Walmdach besteht aus vier geneigten Dachflächen.
Bei einem quadratischen Grundriss spricht man von einem
Zeltdach.
Wohnbauförderung
siehe Förderung
Wohnfläche
Unter Wohnfläche versteht man die Bodenfläche
eines Hauses, die zum Wohnen genutzt werden kann.
Wohnkeller
Ein Wohnkeller ist ein besonders ausgebildeter Keller
in dem auch Aufenthaltsräume untergebracht werden
können. Ein Wohnkeller hat eine normale Wohnraum-Raumhöhe,
ist gedämmt, beheizt und hat ausreichend Belichtungs-
und Belüftungsflächen (Fenster).
Wohnnutzfläche
Die Wohnnutzfläche wird entsprechend der einschlägigen
Förderungsbestimmungen bzw. Normen ermittelt und
unterscheidet sich unter Umständen erheblich von
der Wohnfläche. Dies hängt damit zusammen,
dass z.B. Räume mit einer Raumhöhe unter 1,50
Meter (z.B. im Bereich der Dachschräge) nicht zur
Wohnnutzfläche zählen.
Zum
Anfang
Z
Zangendecke
Zangendecke ist die oberste Geschoßdecke hin zum
Spitzboden. Als Zangendecke bezeichnet man eine Decke,
die mittels Beplankung und Dämmung auf die Zangen
(Dachstuhlteile) aufgebaut wird.
Zweizügig
Zweizügig wie bei einzügig, jedoch mit zwei
Abgasrohren
Zum
Anfang